Mut zum Risiko: Förderung als Hebel für Innovation im Bereich E-Health

Fachartikel von förderbar-Berater Ingo Maddaus für „medizin & technik“: 
Menschen, die an Depressionen leiden, meiden oft den Arztbesuch – und erfahren so nicht einmal von ihrem Leiden. Künftig hilft hier die App-basierte Software „Moodpath“: Sie erkennt den Unterschied zwischen Verstimmung und Depression und gibt auf dieser Basis schließlich eine Handlungsempfehlung. Beispiele wie dieses führen praktisch vor, welche Chancen in der Digitalisierung des Gesundheitswesens stecken. Allerdings vollzieht sich die Entwicklung hin zu digitalen Lösungen nicht so schnell, wie es wünschenswert wäre.


Gerade Deutschland liegt hier im internationalem Vergleich weit zurück. Dabei bietet ein digitalisiertes Gesundheitswesen handfeste Vorteile für alle Beteiligten – das Spektrum reicht von Kosteneinsparungen für die Krankenkassen über Effizienzgewinne bei ganzen Wertschöpfungsketten bis zu einer allgemein optimierten und individualisierten Gesundheitsversorgung.

Forschung und Entwicklung in diesem anspruchsvollen Bereich stellen jedoch oft ein hohes Risiko dar, welches Investoren und auch Unternehmer scheuen. Genau hier können Fördermittel den entscheidenden Ausschlag geben: Denn die so erreichte Finanzierung erweitert den Handlungsspielraum innovativer Unternehmen und kann so als Katalysator für wirklich marktverändernde Projekte und Produkte wirken. Auf EU-, Bundes- und Landesebene warten gut gefüllte Fördertöpfe in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, die je nach Programm bis zu drei Viertel der Projektkosten decken können. Doch lohnt sich der Aufwand überhaupt? Wer ist eigentlich förderberechtigt? Welche Programme gibt es für welchen Bereich?

Ingo Maddaus, Senior Consultant und E-Health-Experte bei förderbar, beantwortet diese Fragen in seinem Fachartikel für das Branchenfachmagazin „medizin & technik“, der am 25. September 2017 erschienen ist.