Forschungsinnovation im Daten- und Rechtemanagement: aikux.com erhält Fördergelder

Berliner Systemhaus profitiert dank förderbar von BMWi-Programm

Berlin, 30. Januar 2018 – aikux.com setzt seine Erfolgsgeschichte fort: Das Berliner Softwareentwicklungsunternehmen erlangte mit Hilfe der Fördermittelberatung förderbar bereits zum zweiten Mal Fördergelder aus dem Programm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Die Mittel will aikux.com dazu einsetzen, die im ersten Projekt entstandene Technologie zum Dokumentenmanagement weiter auszubauen und eine Software zur Verwaltung der Gruppenzugehörigkeiten und Zugriffsrechte der Mitarbeiter zu entwickeln.

Die erste langfristige Daten- und Rechtemanagement-Software
Das Team von aikux.com konzentriert sich auf Dienstleistungen und Produkte im Bereich der IT-Governance. Das Ziel: die Verwaltung von Dateien und Nutzern einfacherer und damit sicherer zu machen.
So geht es bei dem aktuell geförderten Projekt darum, eine Lösung zum Daten- und Rechtemanagement zu entwickeln. Denn je mehr Mitarbeiter und Projekte ein Unternehmen hat, desto komplizierter wird die Verwaltung der Nutzer und ihrer Zugriffsrechte. Dies bläht nicht nur die Strukturen auf und verbraucht unnötig Platz auf den Servern, sondern kann sogar ein ernsthaftes Sicherheitsproblem für die Unternehmen darstellen.
aikux.com will nun ein Graphentheorie-basiertes Managementsystem entwickeln, das die Gruppenzugehörigkeiten und Zugriffsrechte der Nutzer im Unternehmen analysiert, Fehler erkennt, diese aufzeigt und automatisiert korrigiert. So wird es den IT-Administratoren ermöglicht, diese komplexen Strukturen aktuell und schlank zu halten.
„Mit Unterstützung der neuen Förderung schaffen wir die Grundlagen für langfristiges Daten- und Rechtemanagement“, so Thomas Gomell, Geschäftsführer der aikux.com GmbH. „Als zukünftiger Anbieter der ersten langfristigen Daten- und Rechtemanagement-Software werden wir in der Lage sein, ganz neue Lösungsansätze zum Einsatz zu bringen und den Umgang mit Datenstrukturen nachhaltig zu verändern.“

Erfolgreiche erste Förderung
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war bereits das erste Förderprojekt zum Thema Dokumentenmanagement. Dabei wurde eine Graphen-basierte Softwarelösung entwickelt, die Dateien anhand bestimmter Kriterien beurteilen kann und so entscheidet, welche immer verfügbar sein sollen, welche ins Archiv gehören und welche gelöscht werden können.
„Durch die erste ZIM-Förderung in den Jahren 2016 und 2017 konnten wir eine finanziell abgesicherte Forschung an unseren Kerntechnologien umsetzen. Mit dem Technologiesprung von herkömmlichen, relationalen Datenbanken zu einer Graphen-Datenbank haben wir uns ganz neue Analysemöglichkeiten erschlossen. Aber schon damals war klar, dass unsere Roadmap vor allem im Bereich Machine Learning weitere Herausforderungen bereithält“, erklärt Gomell. „Die Berater von förderbar haben uns bereits beim ersten Projekt so gut unterstützt, dass wir auch dieses Mal auf ihre Hilfe zurückgegriffen haben.“

ZIM als Förderprogramm für hoch innovative Projekte
Wie bereits beim ersten Projekt wurden Fördermittel aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingeworben. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Durch Zuschüsse werden Technologie-Innovationen gefördert, die stark marktorientiert sind. Es setzt voraus, dass das Unternehmen solide finanziert ist und das Forschungsprojekt höchstens ein Viertel der Ressourcen des Unternehmens beansprucht.
aikux.com bringt genau die richtigen Unternehmenskennzahlen mit und schafft sich durch die Fördergelder wichtigen Freiraum: „Das Projekt ist hoch innovativ, was in puncto Finanzierung immer mit einem großen unternehmerischen Risiko verbunden ist“, erläutert Dr. Barbara Wellmann von der förderbar GmbH. „Die ZIM-Fördermittel federn dieses Risiko ab und ermöglichen es den Mitarbeitern, ihre Forschung entscheidend voranzubringen.“